Stelle einen Timer, öffne systematisch jedes Gerät und notiere, was wann piept, blinkt oder vibriert. Schreibe dazu, was es dir bringt und was es kostet: Zeit, Nerven, Unterbrechungen. Ordne danach nach Nutzen, Häufigkeit und Dringlichkeit. Allein dieses bewusste Hinschauen reduziert innere Nervosität, schafft Verantwortung und markiert den Start für echte, messbare Veränderungen im Alltag.
Nutze eine einfache Ampellogik: Rot bedeutet lebenswichtig oder sicherheitsrelevant, Gelb ist arbeitskritisch mit Zeitfenster, Grün ist nett, aber selten wichtig. Sortiere jede Benachrichtigung konsequent ein. Das schafft gemeinsame Sprache im Team, erleichtert Einstellungen und verhindert endlose Diskussionen. Später spiegelst du die Kategorien direkt in deinen Fokus‑Modi und Ruhezeiten, damit Technik deine Prioritäten wirksam schützt.
Laura, Produktdesignerin, stellte ihr Smartphone für drei Tage auf strikte Filterung: nur Kalender‑Alarme und Anrufe ihres Sohnes. Bereits am zweiten Tag merkte sie, wie Gedanken ruhiger wurden und Ideen länger reiften. Überraschend: Sie verpasste nichts Wesentliches, kommunizierte klarer und lieferte konzentrierter ab. Die Erfahrung motivierte ihr Team, gleiche Experimente zu starten und Ergebnisse zu vergleichen.
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